Kartenfarben
Färbe jedes Gebiet einer frisch gezeichneten Karte so, dass zwei Gebiete mit gemeinsamer Grenze nie dieselbe Farbe bekommen.
Tipps verfügbar. Spiel so viele Bretter, wie du magst.
Bereit, wenn du es bist.
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Spielanleitung
Tippe oder klicke ein Gebiet an, um es durch die angebotenen Farben und zurück zu Leer zu schalten. Auf der Tastatur bewegst du dich mit den Pfeiltasten und färbst das Gebiet unter dem Cursor mit 1, 2, 3 oder 4; die Rücktaste leert es.
Die einzige Regel lautet, dass zwei Gebiete mit gemeinsamer Grenze nicht dieselbe Farbe haben dürfen. Gebiete, die sich nur in einem Punkt berühren, teilen keine Grenze und dürfen daher übereinstimmen.
Ein paar Gebiete sind von Anfang an gefärbt und lassen sich nicht ändern — sie sind mit einem Ring gezeichnet. Jede Farbe der Palette kommt unter ihnen vor, sodass du jede einmal siehst, bevor du dich festlegst.
Jede Farbe ist ein nummerierter Index, nicht bloß ein Farbton: Sie wird als Zahl, als Schraffur und als Füllung gezeichnet. Das Brett ist in Graustufen vollständig spielbar.
Strategie
Fang beim vollsten Gebiet an, nicht oben links. Ein Gebiet mit sechs Nachbarn hat die wenigsten Farben zur Auswahl, und es zuerst festzulegen bedeutet, dass sich der Rest der Karte um eine erzwungene statt um eine geratene Entscheidung herum fügt.
Suche drei Gebiete, die alle aneinandergrenzen. So ein Dreieck braucht drei verschiedene Farben und legt meist eine ganze Nachbarschaft fest, sobald eines der drei steht.
Arbeite dich auf einem Dreifarben-Brett in einer Kette nach außen. Jedes Gebiet mit zwei verschieden gefärbten Nachbarn hat genau eine Farbe übrig, und dieser Kette zu folgen ist schneller, als nach jedem Zug die ganze Karte abzusuchen.
Es gibt keine einzig richtige Lösung, eine Farbe, die dir nicht gefällt, ist also kein Fehler. Blockiert ein Gebiet einen seiner Nachbarn, färbe den Nachbarn um, statt neu anzufangen — falsch war immer nur die Grenze zwischen den beiden.
Schwierigkeit und Varianten
Leichte und mittlere Bretter geben dir vier Farben, was der Vierfarbensatz für jede ebene Karte garantiert. Schwere geben dir drei, auf einer Karte, die wirklich alle drei braucht — das nimmt fast jede freie Wahl und ist der Grund, warum die Palette mehr zählt als die Zahl der Gebiete.
Auch die Zahl der Gebiete steigt: neun auf Leicht, dreizehn auf Mittel, sechzehn auf Schwer und mehr auf Tabletgröße. Jedes Brett wird so erzeugt, dass die angebotene Palette genau so viele Farben hat, wie die Karte braucht.
Fragen, beantwortet
Gibt es nur eine richtige Art, die Karte zu färben?
Nein, und genau darum geht es. Jede Färbung, bei der keine zwei angrenzenden Gebiete übereinstimmen, wird angenommen, und die meisten Bretter haben viele. Das Rätsel prüft die Regel, nie eine gespeicherte Antwort.
Warum reichen immer vier Farben?
Der Vierfarbensatz, 1976 bewiesen: Jede auf einer ebenen Fläche gezeichnete Karte lässt sich mit vier Farben so färben, dass keine zwei Gebiete mit gemeinsamer Grenze übereinstimmen. Unsere Vierfarben-Bretter lassen sich also immer fertigstellen; die Dreifarben-Bretter sind so gebaut, dass drei wirklich genügen.
Kann ich spielen, wenn ich Farben schlecht unterscheide?
Ja. Jede Farbe ist ein nummerierter Index, in ihr Gebiet geschrieben, über einer eigenen Schraffur, und die Palettenlegende unter dem Brett zeigt alle drei oder vier. Nichts auf dem Brett hängt allein am Farbton.
Zählen Gebiete, die sich in einer Ecke berühren, als Nachbarn?
Nein. Nur eine gemeinsame Kante zählt, genau wie auf einer echten Karte, sodass zwei Gebiete, die sich in einem einzigen Punkt treffen, dieselbe Farbe haben dürfen.